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Generalkonsul Sun Congbin auf dem Europäisch-Chinesischen Wirtschafts- und Innovationsforum

2019-06-07

Am 3. Juni besuchte Generalkonsul Sun Congbin das gemeinsam von der Stadt Mannheim und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung veranstaltete „Europäisch-Chinesische Wirtschafts- und Innovationsforum“. Mehr als 100 Personen, darunter Mannheims erster Bürgermeister Christian Specht sowie chinesische und europäische Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nahmen daran teil.

Generalkonsul Sun gratulierte in seiner Rede zunächst zur Durchführung des Forums und stellte die neuesten Entwicklungserfolge Chinas vor. Er betonte, dass in diesem Jahr das 70-jährige Jubiläum der Gründung der Volksrepublik China gefeiert werde. In den vergangenen 70 Jahren habe China der Welt in Worten und Taten gezeigt, dass es ein Beschützer der multilateralen internationalen Ordnung sowie ein Förderer der von gegenseitigem Nutzen und gemeinsamem Gewinn geprägten Entwicklung sei. Es praktiziere den Austausch unter verschiedenen Zivilisationen und gegenseitiges Voneinander-Lernen. Chinas erfolgreiche Entwicklung beruhe auf der Reform und Öffnung, daher werde man auch in Zukunft an Reform und Öffnung festhalten. Der unlängst durch die USA gegen viele wichtige Volkswirtschaften der Welt initiierte Handelskrieg habe der gesamten Weltwirtschaft äußerst großen Schaden zugefügt. China wehre sich ausdrücklich gegen ein derartiges Bullying. Vielmehr sollten China und Europa sich gegenseitig respektieren und auf dem Fundament gegenseitigen Vertrauens und beiderseitigen Nutzens noch enger zusammenarbeiten. Gleichzeitig solle man die chinesisch-europäischen Beziehungen im Geiste der globalen Verantwortung sinnvoll planen und entwickeln, sowie die globale Governance gemeinsam fördern und die gute globale Wirtschaftsordnung schützen.

Mannheims erster Bürgermeister Specht erklärte, derzeit sei die internationale sowie regionale Lage kompliziert, Handelsprotektionismus und Populismus seien im Kommen. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA habe für die Entwicklung der Weltwirtschaft noch größere Unsicherheiten mit sich gebracht. Auf diesem Hintergrund bestehen für die europäisch-chinesische Zusammenarbeit in Bereichen wie der regionalen und innovativen Wirtschaftsentwicklung ein großes Potential und erfreuliche Aussichten. Mannheim habe immer großen Wert auf die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zu China gelegt, insbesondere auf die praktische Zusammenarbeit mit Städten wie Chongqing oder Qingdao in Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Bildung oder Kultur. Die Stadt Mannheim unterstütze die „Seidenstraßen-Initiative“ und sei bereit, aktiv zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China beizutragen.

Dr. Ronald Hall von der Europäischen Kommission für Regionalpolitik und Stadtentwicklung sagte, die EU betrachte die regionale Zusammenarbeit als wichtigen Bestandteil der europäisch-chinesischen Beziehungen. Durch die IUC (International Urban Cooperation) der EU und ähnliche Mechanismen könne man europäischen Städten eine Brücke zu einer Zusammenarbeit mit China bauen. Bisher seien bereits 14 europäisch-chinesische Städte-Paare an diesem Projekt beteiligt.

Danach folgten Reden von Seiten des Handelsblatt-Korrespondenten aus Beijing, Frank Sieren, des Experten vom ZEW Dr. Georg Licht, sowie Diskussionsrunden mit den anwesenden Experten über innovative Zusammenarbeit in den europäisch-chinesischen Wirtschaftskooperationen.

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