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Generalkonsul Wang Shunqing beim Dialogtreffen des BMVW-Regionalverbands Rheinhessen-Nahe

2018-03-23

Am 21. März war Generalkonsul Wang Shunqing zu einem Unternehmerbrunch beim Regionalverband Rheinhessen-Nahe des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BMVW) eingeladen, wo er mit mehr als 60 Vertretern von Unternehmen einen intensiven Austausch über verschiedene Fragen wie die innenpolitische und wirtschaftliche Situation Chinas sowie die chinesische Diplomatie und Außenhandelsbeziehungen führte.

Generalkonsul Wang berichtete zuerst vom 19. Nationalkongress der KP Chinas sowie den beiden anderen großen Konferenzen dieses Jahres. Er sagte, der 19. Nationalkongress habe die mittleren und langfristigen Entwicklungsziele Chinas festgelegt, was nicht nur für China, sondern für die ganze Welt von wichtiger und weitreichender Bedeutung sei. Präsident Xi Jinping habe auf dem 19. Nationalkongresses gesagt, man wolle sich um den Aufbau neuartiger internationaler Beziehungen, die auf gegenseitigem Respekt, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit, Zusammenarbeit und gemeinsamem Nutzen basierten, und um den Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit bemühen. Dies sei das neue Konzept der chinesischen Diplomatie in der neuen Ära, das mit dem globalen Entwicklungstrend und dem Bestreben der internationalen Gemeinschaft nach Frieden und Entwicklung im Einklang stehe. Auf den gerade beendeten zwei Konferenzen wurde die neue Führung Chinas bestimmt, und wichtige Dokumente wie die „Verfassungsänderung der Volksrepublik China" und der „Entwurf über die Vertiefung der Reform innerhalb der Partei und staatlicher Institutionen" geprüft und verabschiedet. Viele wichtige Fragen wurden geklärt und für die Erreichung der „Zweimal hundert Jahre"-Ziele wurde ein solides Fundament gelegt.

Generalkonsul Wang sagte, die chinesisch-deutschen Beziehungen haben sich nach fast einem halben Jahrhundert auf ein sehr hohes Niveau entwickelt, besonders im Bereich der Wirtschaft und des Handels sei China nun schon zwei Jahre hintereinander Deutschlands größter Handelspartner und es bestehe ein großes Potential für die Zusammenarbeit durch die Verbindung von „Made in China 2025" und Deutschlands „Industrie 4.0". Die „Belt&Road"-Initiative habe neue Möglichkeiten für eine chinesisch-deutsche Zusammenarbeit eröffnet. China und Europa mit ihrer Lage an den beiden Enden des Wirtschaftsgürtels der Seidenstraße müssten gute Kooperationspartner werden und gemeinsam die Vernetzung zwischen Europa und Asien und die Stabilisierung des globalen wirtschaftlichen Wohlstands vorantreiben.

Generalkonsul Wang nahm auch Bezug zu Themen wie Handelsprotektionismus, Handelskonflikte zwischen China und den USA oder Investitionen und Übernahmen chinesischer Unternehmen in Deutschland und widerlegte anhand detaillierter Daten und Beispiele solche Behauptungen wie die, dass chinesische Übernahmen eine Gefahr darstellten. Er betonte, dass das Tor der Öffnung Chinas nicht geschlossen würde, sondern immer weiter geöffnet werde. China werde die Globalisierung der Wirtschaft und Liberalisierung des Handels weiter nachdrücklich unterstützen und die Beilegung von Handelskonflikten durch Konsultationen befürworten, China sei bereit, die Zusammenarbeit mit Europa und Deutschland zu verstärken, gemeinsam die Liberalisierung des Handels und Erleichterung von Investitionen zu fördern, und sich gegen Handels- und Investitionsprotektionismus zu widersetzen.

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