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Generalkonsul Wang Shunqing präsentiert der Wirtschafts- und Finanzwelt Frankfurts die wesentlichen Inhalte des 19. Parteitags

2017-11-23

Am 15. November hielt Generalkonsul Wang Shunqing bei der Eröffnung des 4. „European-Chinese Banking Day" im Rahmen der 20. Frankfurter Euro Finance Week eine Rede. Ungefähr 300 Vertreter der chinesischen und deutschen Wirtschafts- und Finanzwelt, darunter auch Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank Carl-Ludwig Thiele, CEINEX-Co-Chef Chen Han und Geschäftsführer der Bank of China Niederlassung Frankfurt Bernd Meist.

In seiner Rede erklärte Generalkonsul Wang besonders die Bedeutung des 19. 19. Parteitags in Beijing und meinte, dieser Kongress habe Chinas Einstieg in eine neue Art der internationalen Beziehungen verkündet. Diese basierten auf gegenseitigem Respekt, Gerechtigkeit, und beiden Seiten gewinnbringender Zusammenarbeit sowie auf der Errichtung einer Schicksalsgemeinschaft der ganzen Menschheit. China werde weiterhin am Gedanken einer innovativen, harmonischen, grünen, offenen und von gemeinsamem Gewinn geprägten Entwicklung festhalten, den Bau der „Neuen Seidenstraße" vorantreiben, eine langfristige, stabile und nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft verwirklichen und einen noch größeren Beitrag zur weltweiten friedlichen Entwicklung leisten. Im Finanzsektor werde China seine Strukturreform und Öffnungspolitik weiter vertiefen und noch mehr günstige Bedingungen für die Vertiefung der chinesisch-deutschen und chinesisch-europäischen Zusammenarbeit auf dem Finanzsektor schaffen.

Generalkonsul Wang meinte, seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 45 Jahren haben China und Deutschland ihre Beziehungen durchgehend stabil entwickelt. In Bereichen wie Handel, Investment und Technologie habe sich die Zusammenarbeit vertieft. Deutschland sei schon zum wichtigsten Investitionszielland chinesischer Unternehmen in Europa geworden. Investitionen oder Unternehmenskäufe durch chinesische Unternehmen in Europa und in Deutschland seien für beiden Seiten vorteilhaft. Aber die EU und Deutschland ergriffen derzeit gegen Chinesische Investoren immer mehr einschränkende und kontrollierende Maßnahmen. Dieses Vorgehen sei sehr bedauerlich und unverständlich. Nur durch Zusammenarbeit könne mehr Gewinn erzielt werden, Abschottung aber sei kein Ausweg. China sei bereit, die praktische Zusammenarbeit mit Europa zu verstärken. Chinas Tor der Öffnung werde sich nicht verschließen, sondern immer weiter öffnen.

Generalkonsul Wang bestätigte noch, dass Frankfurt in der chinesisch-deutschen und chinesisch-europäischen Zusammenarbeit auf dem Finanz-Sektor und für die Internationalisierung des RMB eine wichtige Rolle spiele und meinte, die stetige Vertiefung der Zusammenarbeit auf dem Finanzsektor sei für die Ausweitung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder vorteilhaft. Sie biete Unternehmen beider Länder noch bessere finanzielle Unterstützung zu grenzüberschreitenden Investitionen und wirke sich auf die weitere Entwicklung der chinesische-europäischen Beziehungen günstig aus. Es sei zu hoffen, dass die deutsche Seite die Probleme chinesischer Unternehmen in Deutschland berücksichtige und die Bedingungen für die Niederlassung chinesischer Unternehmen und deren Geschäftsumfeld in Deutschland weiter verbessere.

In der anschließenden Podiumsdiskussion tauschten Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Bundesbank, Jochen Metzger, Leiter des Zentralbereichs Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme der Deutschen Bundesbank, Dr. Stephan Bredt, Abteilungsleiter Finanzdienstleistungen im Wirtschaftsministerium des Landes Hessen und weitere Vertreter beider Länder aus Regierung, Wirtschaft und Industrie angeregt über Themen wie die Internationalisierung des RMB, die Investitions-Aufsicht der EU, die Verknüpfung der chinesischen und deutschen herstellenden Industrie oder die finanzielle Koordination der „Neuen Seidenstraße" ihre Meinungen aus.

Am selben Abend veranstaltete Generalkonsul Wang im Generalkonsulat einen Empfang anlässlich des „China Day". Über 100 Personen nahmen teil, darunter CEINEX-Co-Chef Chen Han und Geschäftsführer der dfv-Maleki-Group Andreas Scholz als Hauptveranstalter des „China Day", sowie einige der Teilnehmer aus chinesischen und deutschen Unternehmen, sowie Vertreter der Wirtschafts- und Finanzwelt aus dem Konsularbezirk.

Generalkonsul Wang erklärte erneut die wichtigen Inhalte des 19. Parteitags und dessen Botschaft an die Welt und legte die prinzipielle Position der chinesischen Seite bezüglich verschiedener kritischer Themen wie die chinesisch-europäischen und chinesisch-deutschen Beziehungen oder die Differenzen und Spannungen in Bereichen wie Wirtschaft und Handel dar. Darüberhinaus tauschte er sich mit den anwesenden Personen über Fragen wie die derzeitige Lage des europäischen Wirtschafts- und Finanzsektors oder die Zukunft der chinesisch-deutschen Handelsbeziehungen und Investitionskooperationen aus.

Während des Abends überreichte der Geschäftsführer der dfv-Maleki-Group Andreas Scholz der Joyson Europe GmbH den „China Day Preis 2017", als Anerkennung für die in den letzten Jahren durch Unternehmenskäufe gemeinsam mit deutschen Unternehmen bewältigte Erschließung des Marktes und für die Beiträge zur Zusammenarbeit zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen.

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