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Generalkonsul Wang Shunqing beim Runden Tisch der IHK Rhein-Neckar zum Thema

2017-07-26

Am 17. Juli war Generalkonsul Wang Shunqing zum Runden Tisch zum Thema China der IHK Rhein-Neckar in Mannheim eingeladen, um sich mit der IHK-Präsidentin Irmgard Abt und Unternehmern aus der Rhein-Neckar-Region auszutauschen.

Generalkonsul Wang hielt einen Vortrag, der sich auf die Ergebnisse des „One Belt, One Road“-Gipfelforums für internationale Zusammenarbeit konzentrierte. Er erläuterte, dass die von Präsident Xi Jinping 2013 vorgeschlagenen Initiativen „Wirtschaftsgürtel entlang der Seidenstraße“ und „Maritime Seidenstraße des 21. Jahrhunderts“ zum Ziel hätten, durch die Stärkung internationaler Zusammenarbeit und die sich ergänzenden Vorteile der Staaten in den betreffenden Gebieten sowohl der regionalen als auch der Weltwirtschaft neuen Antrieb zu verleihen und das gemeinsame Wachstum voranzubringen. In den letzten drei Jahren sei „One Belt, One Road“ von Grund auf aufgebaut worden und übertreffe hinsichtlich seines Fortschritts und seiner Ergebnisse die Erwartungen. China und Europa bilden die beiden geographischen Endpunkte der Initiative, das erfolgreiche Betreiben der Eisenbahnverbindung China-Europa sei ein Vorbild für bilaterale Kooperation im Rahmen von „One Belt, One Road“. Die Stärkung der chinesisch-europäischen Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes sei vielversprechend, deshalb sei eine aktive Beteiligung europäischer Staaten am Aufbau von „One Belt, One Road“ willkommen. Darüber hinaus kam Generalkonsul Wang auf die chinesisch-deutsche Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit, „Made in China 2025“, das Umfeld für ausländisch Investoren in China, das Gesetz der Cybersicherheit usw. zu sprechen, die die Unternehmer interessierten. Generalkonsul Wang betonte, dass sich Chinas Tore, die der Außenwelt offen stehen, in Zukunft nur noch weiter öffnen werden.

IHK-Präsidentin Abt und die Unternehmerschaft brachten ihre sehr gute Aussichten für das chinesische Wirtschaftswachstum und die chinesisch-deutschen Handelsbeziehungen ebenso zum Ausdruck wie ihre Ansicht, dass das chinesisch-europäische Zusammenwirken bei der Entwicklung von „One Belt, One Road“ für Unternehmen beider Seiten konkrete Vorteile nach sich ziehe. Chinesisch-deutsche Zusammenarbeit hinsichtlich Investitionen sei ebenso von beiderseitigem Nutzen, da die chinesischen Partner zunehmend Wert auf den Schutz geistigen Eigentums legen würden. Die Restriktionen für Übernahmen deutscher Firmen seien für beide Seiten nicht vom Vorteil.

Im Anschluss unterhielt sich Generalkonsul Wang mit der Unternehmerschaft eingehend u.a. über den kulturellen Austausch im Rahmen von „One Belt, One Road“, Chinas Förderungspolitik für Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen, Deutschlands „Industrie 4.0“-Strategie, die Strategie „Internet plus“ in China, den Schutz geistigen Eigentums sowie die Datenübertragung von in China ansässigen ausländischen Unternehmen.

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