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Die Engelsstatue steht schon bald in Wuppertal

2014-02-04

Generalkonsul zu Besuch beim Oberbürgermeister

In bester Atmosphäre haben der chinesische Generalkonsul Wen Zhenshun und Oberbürgermeister Peter Jung heute gemeinsam mit Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig und Beigeordnetem Matthias Nocke über die Wuppertaler China-Aktivitäten gesprochen.

Themen bei den Gesprächen mit weiteren Vertretern der Stadt und der Wirtschaftsförderung waren die guten Kontakte nach Xinxiang und Dongguan, die in Zukunft weiter ausgebaut werden sollen. So ist geplant, dass Ende Oktober eine hochrangige Wuppertaler Delegation unter Beteiligung der Wuppertaler Wirtschaft nach China reisen und beide Städte besuchen wird.

Generalkonsul Wen freute sich über den freundlichen Empfang in der Stadt und erwies sich als Wuppertal-Kenner: Er sei schon mehrfach in Wuppertal zu Besuch gewesen, sei bereits  Schwebebahn gefahren und habe auch schon mehrfach das Engelshaus besucht.

Beim Empfang im Rathaus betonte Wen, wie wichtig Wuppertal für die Chinesen ist: „Es werden immer mehr meiner Landsleute als Touristen nach Wuppertal kommen." Künftig haben sie es dabei auch einfacher. Seit Kurzem gibt es Direktflüge zwischen Düsseldorf und Peking, der Umweg über das Drehkreuz Frankfurt entfällt. „Das hat Wuppertal und China einander noch näher gebracht", sagte der Generalkonsul.

Diese Beziehungen sollen künftig noch vertieft werden. Zu den chinesischen Städten Xinxiang und Dongguan bestehen bereits Kontakte. „Wir sind froh, diese Kontakte weiter fördern zu können", sagte Wen. Geplant sind Besuche auf Regierungsebene, aber auch Schüleraustausch. „Zudem sind auch chinesische Betriebe an einem Austausch interessiert", sagte Wen.

Generalkonsul Wen: „Die Statute steht schon bald in Wuppertal

Eine weitere Verbindung der Kulturen wird die Engelsstatue sein – ein Geschenk Chinas an Wuppertal. Der Entwurf stammt von Zeng Chenggang , der an der Akademie für Kunst und Design in Peking lehrt.

„Die Statue steht schon in China und wird bald nach Wuppertal kommen", sagte Wen  . Dann können die Wuppertaler die knapp vier Meter große Statue im Engelsgarten bewundern. Und für chinesische Touristen wird die Skulptur ein weiteres Fotomotiv in Wuppertal sein. Wen Zhenshun war  bereits zum vierten Mal in Wuppertal. Er schätzt die Stadt. „Wuppertal ist in China sehr bekannt – nicht nur, weil sie die Geburtsstadt von Friedrich Engels ist", wie er betont. „Auch die Schwebebahn ist einzigartig." Neben Wuppertals Attraktionen schätzt Wen auch die Wuppertaler selbst: „Die Leute hier sind alle sehr freundlich."

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