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Delegation aus Millionenstadt Linhai besucht Willich

2013-04-10

Besuch aus der chinesischen Millionenstadt Linhai auf Schloss Neersen: Auf Vermittlung des Chinesischen Generalkonsulats in Frankfurt war am Dienstag eine Delegation aus China in der Stadt Willich zu Gast. Chen Hengzhi, Vize-Bürgermeister der Stadt, besucht derzeit mit einer Delegation, in der sich hochrangige Vertreter von Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft befinden, Nordrhein-Westfalen. Und neben dem Schwerpunkt Köln/Düsseldorf fand sich auch Willich als Standort vieler asiatischer Firmen auf dem Reiseplan der Chinesen wieder.

 

Stadt Linhai

1,3 Millionen Einwohner

Begrüßt wurde die Delegation von Bürgermeister Josef Heyes und seinem Stellvertreter, Bürgermeister Guido Görtz. In dem informellen Austausch ging es hauptsächlich darum, Kontakte zu knüpfen: Linhai liegt als kreisfreie Stadt in der Küstenprovinz Zhejiang der Volksrepublik China am Fluss Lingjiang und hat derzeit rund 1,3 Millionen Einwohner. Sehr interessiert ist die Verwaltung der Stadt an einer Vertiefung und dem Ausbau der wirtschaftlichen Kontakte nach Europa – aktuell kooperiert man in Sachen Windenergie vor allem mit Firmen in Dänemark - und speziell nach Deutschland.

Folglich stellte Heyes die Stadt Willich der Delegation fokussiert als Wirtschaftsstandort vor – wovon sich vor allem Vizebürgermeister Chen sehr angetan zeigte: Der Branchenmix in den Willicher Gewerbearealen, die Nähe zu den angrenzenden Ballungsräumen und die sehr direkte Anbindung an den Düsseldorfer Flughafen stachen der Delegation vor allem ins Auge.

Heyes bot an, in Sachen wirtschaftlicher Austausch gerne weitere Kontakte von und nach Willich zu vermitteln sowie Kontakte zu Ansprechpartnern in hier angesiedelten Firmen für erste, dann möglicherweise tiefergehende Wirtschaftsgespräche nennen zu können.

Auf einer anschließenden Tour durch Willich vermittelte Guido Görtz der Delegation dann einen „Live-Eindruck" auch, aber nicht nur von der wirtschaftlichen Seite der Stadt: Neben den Gewerbearealen und einem Firmenbesuch (die Firma Hatex, Großhandelsfirma in Sachen Import und im Vertrieb von Haushaltswaren und Heimtextilien mit Kundenstamm in Europa, Asien und Afrika, wurde in den ehemaligen Räumen der LG-Gruppe in Münchheide besichtigt) präsentierte Görtz auch Aspekte aus dem Bereich der weichen Standortfaktoren: Das historische Schloss als Kultur- und Festspielstandort, Golf- und andere Sportmöglichkeiten in der Stadt, der Bau des „Glückskinder"-Betriebskindergartens, der Willicher Wertstoffhof, der Umbau des ehemaligen Stahlwerks Becker unter behutsamer Integration des historischen Bestands zu einem modernen Gewerbepark – alles Punkte, die der offensichtlich beeindruckten Delegation gezeigt und entsprechend erläutert wurden:

„Übrigens in einer außerordentlich entspannten und sehr offenen Atmosphäre",

wie Görtz bilanzierend festhielt. Wozu beigetragen haben mag, dass er die Delegation aus China abschließend zu einem typisch niederrheinischen Altbier „enn de Spoul" nach Anrath einlud.

Unser Bild oben zeigt die Begrüßung der chinesischen Delegation auf Schloss Neersen: Chen Hengzhi, Vize-Bürgermeister der Stadt Linhai, wird mit seiner Delegation von Willichs Bürgermeister Josef Heyes und Guido Görtz auf der Schlosstreppe empfangen.

(Quelle: Stadt-Willich.de, erstellt am 2013-04-10)

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