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Bundeskanzlerin Merkel reist nach China

2012-01-27
 

Ihre erste Auslandsreise außerhalb Europas in diesem Jahr führt Bundeskanzlerin Angela Merkel nach China. Besonders bei der Lösung der Euro-Krise erhofft sich die Kanzlerin Unterstützung aus China.

Das Jahr 2012 ist ein Jubiläumsjahr in den deutsch-chinesischen Beziehungen: Vor 40 Jahren nahmen beide Länder diplomatische Beziehungen zueinander auf. Aus den zunächst vorsichtigen, von Systemgegensätzen geprägten Kontakten sind inzwischen stabile wirtschaftliche und politische Beziehungen geworden. Deutschland ist Chinas wichtigster Wirtschaftspartner in Europa. Für deutsche Unternehmen ist der chinesische Markt von zentraler Bedeutung.

Im letzten Jahr fanden die ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen statt. Solche Treffen der Regierungschefs und zahlreicher Minister hat Deutschland außerhalb Europas nur mit Israel und Indien vereinbart. Dieses diplomatische Instrument verdeutliche, welchen Stellenwert beide Staaten ihren bilateralen Beziehungen inzwischen zuwiesen, sagt Eberhard Sandschneider, Direktor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. "Das ist eine eindeutig institutionelle Aufwertung, die auch signalisiert, dass politisch und wirtschaftlich die Substanz dieser Beziehung an Bedeutung gewinnt - für beide Seiten."

China und Deutschland pflegen seit 40 Jahren diplomatische Beziehungen

Am Donnerstag (2.2.2012) reist Angela Merkel nach China. Der Besuch findet zwar nicht im Rahmen der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen statt. Dennoch wird Merkel in Peking sowohl Regierungschef Wen Jiabao als auch Staats- und Parteichef Hu Jintao treffen. In Peking wird die Kanzlerin eine Rede an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften halten. Am Freitag wird Merkel in die südchinesische Stadt Guangzhou weiter reisen.

Im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Merkel und der chinesischen Staatsführung werden die Lage der Weltwirtschaft und besonders die Schuldenkrise in Europa stehen, teilte das chinesische Außenministerium mit. Zudem werde über den Ausbau der bilateralen Beziehungen gesprochen. Weitere Themen sind die Entwicklungen in Nordkorea nach dem Tod des Diktators Kim Jong-Il und der Streit um das iranische Atomprogramm, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. 

(Autor: Christoph Ricking)

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